Einstieg

Was ist Padel? Der Einstieg in 5 Minuten

2 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 07.11.2026 · Redaktion PadelNavi

Kurz gesagt

Padel ist ein Rückschlagsport, den fast immer vier Personen im Doppel spielen. Der Court ist kleiner als beim Tennis und von Glaswänden und Gitter umgeben, die zum Spiel gehören. Weil von unten aufgeschlagen wird und die Wände Bälle zurückbringen, gelingen schon in der ersten Stunde lange Ballwechsel.

So sieht ein Padel-Court aus

Ein Padel-Court ist 20 Meter lang und 10 Meter breit, also rund ein Viertel kleiner als ein Tennis-Doppelfeld. In der Mitte hängt ein Netz, an den Stirnseiten stehen Glaswände, an den Seiten Glas und Gitter.

Padel-Court von oben: 20 mal 10 Meter, Netz in der Mitte, Aufschlaglinien 6,95 Meter vom Netz, Glaswände an den Stirnseiten und an den ersten vier Metern der Seiten, dazwischen Gitter Glas Gitter Netz Gitter Glas 20 m 10 m 6,95 m Aufschlagfeld Aufschlagfeld
Der Court ist 20 × 10 Meter groß. Gespielt wird mit den Wänden: Glas an den Stirnseiten und vorne an den Seiten, dazwischen Gitter.

Die Wände sind kein Hindernis, sondern Teil des Spiels: Ein Ball, der auf deiner Seite aufspringt und von der Wand zurückkommt, ist noch spielbar. Genau das macht Padel aus.

Schläger und Ball

  • Schläger: kurz, ohne Saiten, mit einer gelochten Schlagfläche mit Schaumstoffkern und einer Deckschicht aus Glasfaser oder Carbon. Er ist höchstens 45,5 cm lang und hat eine Handschlaufe, die du beim Spielen trägst.
  • Ball: sieht aus wie ein Tennisball, hat aber etwas weniger Druck. So bleibt er langsamer und besser kontrollierbar.
  • Für den Anfang musst du nichts kaufen: 68 Anlagen in unserem Verzeichnis verleihen Schläger. Wichtig sind nur Sportschuhe mit heller Sohle, die auf Kunstrasen Halt geben.

Warum Padel so schnell Spaß macht

  • Aufschlag von unten: Es gibt keine harten Asse, fast jeder Aufschlag kommt zurück.
  • Kleiner Court: Zu viert deckt jeder nur ein kleines Feld ab, du läufst weniger als beim Tennis.
  • Wände als zweite Chance: Bälle, die du verpasst hast, kommen oft von der Wand zurück.
  • Immer im Doppel: Padel ist gesellig. Nach der Stunde sitzt man oft noch zusammen.

Padel, Tennis und Squash im Vergleich

PadelTennisSquash
Spielfeld20 × 10 m23,77 × 10,97 m (Doppel)9,75 × 6,40 m
Spielermeist 42 oder 42
Wändeja, Glas und Gitterneinja, vier Wände
Aufschlagvon untenvon obenvon oben oder seitlich
Schlägerohne Saiten, gelochtmit Saitenmit Saiten, leicht

Wer Tennis spielt, findet sich schnell zurecht. Umgewöhnen muss man sich vor allem beim Spiel mit den Wänden und bei kürzeren Schlägen.

Dein Einstieg in drei Schritten

  1. Anlage finden: In Deutschland listen wir derzeit 107 Padel-Anlagen mit mindestens 411 Courts. Zur Suche
  2. Court für vier buchen: meist für 60 oder 90 Minuten, die Kosten teilt ihr euch. Wie viel das ist, steht im Ratgeber Was kostet Padel?
  3. Regeln kurz anschauen oder eine Schnupperstunde buchen: 45 Anlagen bieten Training und Kurse an. Die Regeln einfach erklärt

Häufige Fragen

Ist Padel schwer zu lernen?

Nein. Weil von unten aufgeschlagen wird und der Court klein ist, kommen schon in der ersten Stunde Ballwechsel zustande. Das Spiel mit den Wänden braucht etwas Übung.

Brauche ich Tennis-Erfahrung?

Nein. Tennis hilft bei Ballgefühl und Volley, ist aber keine Voraussetzung. Viele beginnen ganz ohne Vorkenntnisse.

Kann man Padel zu zweit spielen?

Ja, am besten auf einem Single-Court, der schmaler ist. Mehr dazu im Ratgeber Padel im Einzel.

Was ziehe ich zum Padel an?

Bequeme Sportkleidung und Hallenschuhe oder Padel- bzw. Tennisschuhe mit Profil für Kunstrasen. Laufschuhe sind wegen der seitlichen Bewegungen weniger geeignet.